Über mich

Manchmal führt uns das Leben über viele Umwege dorthin, wo unser Herz längst zuhause ist.

Es gibt Zeiten, in denen wir funktionieren, Erwartungen erfüllen und dabei das Gefühl für uns selbst verlieren. Der Körper wird leiser – oder lauter. Und irgendwo tief innen bleibt eine Stimme, die nicht aufhört zu rufen.

So war es auch bei mir.

Schon als Kind hatte ich eine besondere Sensibilität in meinen Händen. Berührung war für mich nie „nur“ Berührung – sie war Sprache, Verbindung, Trost und ein Weg, etwas im Inneren zu erreichen, wofür Worte oft nicht ausreichen.

Erst viele Jahre später wurde diese Begabung zum ersten Mal bewusst gesehen: In meiner Berufsschule erkannte eine Lehrerin mein Massagetalent – und gab mir damals den entscheidenden Impuls, an diese Gabe zu glauben. Dass genau diese Lehrerin heute regelmäßig in meine Praxis kommt, fühlt sich für mich wie eine dieser stillen, magischen Schleifen des Lebens an. Vielleicht Zufall. Vielleicht Schicksal.

Trotzdem führte mein Weg zunächst in andere Berufe.

Ich folgte einer klassischen Laufbahn, unter anderem im Einzelhandel, und lernte früh, stark zu sein, durchzuhalten und mich anzupassen. Doch innerlich spürte ich immer deutlicher:
Das bin nicht wirklich ich.

Ich lebte lange mit limitierenden Glaubenssätzen, Selbstzweifeln und der tiefen Angst, nicht genug zu sein. Gefühle hatten wenig Raum – und mein Körper begann, mir immer klarer zu zeigen, dass etwas nicht stimmt.

Über Jahre hinweg begleiteten mich chronische Erkrankungen wie starke Endometriose und weitere Diagnosen, die mir zeitweise die Freude am Leben nahmen. Einige davon machten wiederholte, schwere – aber notwendige – Operationen erforderlich.

Ich machte etliche Yoga-Workshops und alternativ-medizinische Ausbildungen in TCM, Akupressur, Klangfrequenzmassage, Reiki und derzeit Ayurvedatherapie und Chi Nei Tsang-Massagen. Über Jahre saugte ich dieses alte Wissen über die physische und psychische Gesundheit auf.
Ich begann zu begreifen, wie wichtig es ist, alle Aspekte des Lebens und Menschseins in Einklang zu bringen. Kopf und Herz müssen zusammenarbeiten, um den mächtigen Selbstheiler in uns zu aktivieren.

Die Schmerzen und Hindernisse auf meinem Lebensweg wurden zu einem Geschenk. Sie zeigten mir die tiefgreifende Wirkung von Massage und Berührung auf die Gesundheit.

In meiner Arbeit verbinde ich daher Körper, Geist und Seele mit allem, was mich ausmacht. Ich erlaube mir, all meinen Gefühlen Raum zu geben und Empathie für mich und jeden Menschen zu fühlen. Allein durch diese Authentizität ist es mir möglich, für meine Kunden Raum zu halten und mit ihnen in Verbindung zu gehen.

Heute sage ich nur noch JA zu diesem Wunder des Lebens und Menschseins und ich möchte dir zeigen, dass es keine Grenzen gibt, jederzeit dein volles Potenzial im Einklang mit allem zu leben.

Heute sind all diese Beschwerden und chronischen Krankheiten nicht mehr nachweisbar.

Was für manche wie ein Wunder klingt, ist für mich inzwischen etwas, das ich immer wieder erleben darf – bei mir selbst und in der Arbeit mit Menschen. Nicht als Magie, sondern als Erinnerung daran, wie viel im Körper möglich wird, wenn wir beginnen, ihn wirklich zu verstehen.

Diese Erfahrungen haben mich tief geprägt. Denn ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man alles versucht und trotzdem das Gefühl hat, der eigene Körper arbeitet gegen einen. Und ich weiß auch, wie viel möglich wird, wenn wir beginnen, den Körper nicht als Gegner zu sehen – sondern als Botschafter.
Diese Phase war schmerzhaft, aber sie wurde zu einem Wendepunkt.

Ich begann, mich selbst ehrlich zu betrachten, alte Muster zu erkennen und mich Stück für Stück aus dem zu lösen, was mich klein hielt.

Über die Jahre entwickelte sich daraus ein tiefer Weg der Selbstheilung und Selbstbegegnung – und gleichzeitig die Rückkehr zu meiner eigentlichen Berufung.
Seit fast 20 Jahren fasziniert mich die Verbindung zwischen Körper und Seele – besonders die Psychosomatik: die Frage, wie sich emotionale Erfahrungen im Gewebe, im Atem, im Nervensystem und im Bauchraum ausdrücken. Denn oft trägt der Körper Geschichten, die der Kopf längst verdrängt hat.

Mit dieser Haltung vertiefte ich meine Ausbildungen in ganzheitlichen Heilmethoden und Körperarbeit. Schritt für Schritt wuchs daraus ein Weg, der nicht nur Wissen sammelte, sondern mich immer tiefer zu dem führte, was ich heute weitergeben darf.

Heute bin ich ausgebildete Ayurveda-Massagetherapeutin mit dem Schwerpunkt auf Bauchmassagen (Chi Nei Tsang) – sowohl nach ayurvedisch-indischer als auch nach thailändischer Tradition.
Dabei arbeite ich mit dem ganzen Körper, lasse Raum für Entspannung, Energiefluss und Heilung – der Bauchraum ist dabei ein besonderer Schlüssel: ein Ort, an dem wir oft weit mehr speichern als nur Spannung – und an dem sich vieles lösen darf, was lange festgehalten wurde. (Der Intimbereich bleibt selbstverständlich unberührt.)

Diese Form der Arbeit durfte ich unter anderem bei Julian Ebenfeld erlernen, der viele Jahre in Thailand und Indien verbracht und dort intensiv bei traditionellen Lehrern sowie in Klöstern gelebt und studiert hat. Dieses alte Wissen, das durch Berührung, Präsenz und Erfahrung weitergegeben wird, prägt meine Arbeit bis heute.

Ergänzend fließen meine Reiki-Ausbildung, Klangfrequenztherapie und vor allem meine Intuition ein – diese stille Fähigkeit, wahrzunehmen, was zwischen den Worten liegt.

Seit über drei Jahren begleite ich Menschen in meiner Praxis dabei, aus chronischen Schmerzen, innerer Anspannung und emotionalen Blockaden herauszufinden. Viele kommen zu mir, weil sie spüren: „Ich habe schon so viel versucht – aber ich möchte endlich tiefer an die Ursache.“

Und genau dort beginnt meine Arbeit.

Ich halte einen Raum, in dem du nicht funktionieren musst.

Einen Raum, in dem dein Körper wieder sprechen darf.

Einen Raum, in dem Berührung nicht nur entspannt, sondern erinnert: an deine Kraft, deine Wahrheit und dein eigenes inneres Gleichgewicht.

Denn Heilung bedeutet für mich nicht „perfekt werden“.

Heilung bedeutet: wieder in Einklang kommen.

Ich freue mich, dich ein Stück auf deinem Weg zu begleiten.

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